die erste phase im phasenmodell wird als initiierung bezeichnet.
jede phase ist durch aktivitäten geprägt, in denen die ergebnisse in dokumenten festgehalten werden. am ende einer phase sollte mindestens ein meilenstein gesetzt werden.
gut ist es jedoch auch innerhalb der jeweiligen phase, in kurzen zeitabständen, meilensteine zu definieren. somit hat man genau an diesen punkten eine gute möglichkeit für die überprüfung des aktuellen standes im projekt.
was ist nun ein meilenstein?
es sind ereignisse mit besonderer bedeutung, die eckpunkte im Projekt markieren (z.B. phasenanfang, phasenende), somit also kontrollpunkte der projektsteuerung darstellen.
an diesen eckpunkten werden die zu erreichenden meilensteinergebnisse definiert, die mit erreichen des meilensteins überprüft werden.
bei der definition von meilensteinen ist es sinnvoll eine formulierung wie „projektstrukturplan erstellt” zu verwenden. dies erleichtert die spätere überprüfung des meilensteins.
aktivitäten
zum beispiel: – projektauftrag liegt unterschrieben vor (formaler startschuss des projekts)
achtung: – stolpersteine / gefahren
gerade in der initiierungsphase sind einige besonderheiten zu beachten, zumal oft in dieser phase vieles noch nicht klar und eindeutig ist. oft werden diese immens wichtigen aktivitäten (die bestandteile des projektes sein sollten) nicht richtig oder gar nicht gewürdigt.
sie sind aber ein sehr wichtiger teil eines jeden projekts – auch wenn es durchaus vorkommen kann, dass das vorhaben nicht umgesetzt wird.
genau auch diese erkenntnis und die damit verbundene entscheidung trägt hier besonders große bedeutung.
oft ist in dieser phase die ausgangssituation noch sehr unklar und die ziele nicht definiert. es werden zu optimistische annahmen getroffen, eine einbindung in die linienorganisation ist mangelhaft und die projektabgrenzung findet nicht statt.
es gilt jedoch der sehr treffende ausspruch – . . . sag mir wo du hin willst und ich zeige dir den weg dorthin . . .
viel zu tun und richtungweisend – was in der initiierungsphase passiert.
Author: Yves Mollenhauer


















